Freiburger TelefonZone

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#freiburghältzusammen, #TheaterRAB, #TelefonZone

  • Was: Ein Performatives Telefongespräch rund um Kunst und Kultur
  • Wo: Telefonisch unter der Nummer 0761/292 7941
  • Wann: Montag bis Freitag, 11. Mai bis 29. Mai 2020
  •             jeweils von 9.30 bis 10.30 Uhr
  • Terminvergabe: jeweils von 10.30 bis 11.30 Uhr
  • Performerin: Franziska Braegger, Theater R.A.B.

Wer ein 10 minütiges Performance Telefongespräch rund um Kultur in Freiburg führen möchte, wählt Montags bis Freitags von 9.30 bis 10.30 die Telefonnummer 0761/2927941. Dort erreichen Sie Franziska Braegger vom Theater R.A.B., die ein ca. 10 minütiges Gespräch mit den Zuhörer*in führt.

Der/die Anrufer*in darf den Auftakt des Telefondialogs selbst wählen:

  1. “Die Dadapäpstin spricht”: Franziska Braegger improvisiert in einer ihrer aberwitzigen Rollen zu einem Thema, das der/die Anrufer bestimmen.
  2. Lesung eines theatral-literarischen Textes
  3. Gespräch über Freiburg Heute: die Rolle der Kunst und Kultur. Wünsche, Ideen, Träumen. Was muss unbedingt sein? Was nicht? Was wird vermisst?

Ob 1, 2 oder 3, der Austausch zu Kultur, Wünsche, Gedanken, Träume, Anregungen und Kritik hat  bei jedem Gespräch seinen Raum.

Spielregeln:

  • Der anrufende Teilnehmende braucht sich selbst nicht vorzustellen.
  • Dem/der Anrufer*in wird zu Beginn freigestellt, ob das Gespräch aufgezeichnet werden darf. Die Audiodatei selbst dient lediglich zur Gedankenstütze und ist nicht zur Weiterverarbeitung gedacht.
  • Das Ziel der Performance ist, ein besonderes Zitat, markante Sätze, Gedankengänge oder ähnliches eines jeden Gespräches festzuhalten und auf der Website von Theater R.A.B. und vom Stadtjubiläum 2020 zu publizieren.
  • Der Anrufende wird erwartet: Terminvergaben sind möglich unter derselben Nummer jeweils vom 10.30 bis 11.30 Uhr.

Das Projekt ist gefördert durch das Kulturamt Freiburg aus dem Fond des Stadtjubiläums 2020.

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Über die Dadapäpstin

Es ist doch ganz einfach: die Dadapäpstin will die Welt auf ihre Art segnen, sieht aber allerlei Missstände, die Seligkeit oftmals verhindert. Ist die Bratwurst, zum Beispiel, ein Hindernis oder ein Hilfsmittel auf dem Weg zur Glückseligkeit? Darin liegt eine große Herausforderung…

Ähnlich wie in der traditionellen italienischen Theaterform Commedia dell’Arte, entwickelt der/die Schauspieler*in mit der Halbmaske eine distinktive Persönlichkeit. Ausgehend  von den übertriebenen Gesichtszügen der Maske, hat diese fiktive Person eine sowohl körperliche als auch geistig/emotionale Haltung aus der die Schauspielenden durch viel Übung mit der  Zeit instinktiv agieren und improvisieren können. Die Zuschauer erwarten ebenfalls von diesen Figuren Aussergewöhnliches, die Gesichter deuten nichts anders an.

Wir trainieren so, dass mit der Zeit das bloße Aufsetzen der Maske eine Persönlichkeit entzündet, die alle Handlungen aus dieser markanten Haltung durchführen kann. Ebenfalls  ist jeder Dialog von dieser  Haltung geprägt. Man muß sich daran erinnern, das “Persona” aus dem lateinischen kommt  und “Schauspielermaske”  bedeutet.

Franziska Braegger hat die Dadapäpstin für die Inszenierung “BUNT ist meine Lieblingsfarbe” in Anlehnung an die Dadafigur von Hugo Ball, mit denen er an wilden Cabaret Voltaire Abenden auftrat, entwickelt.