Der Seehundfrau

Seehundfrau©JRohrbacher-presse1  

  • Konzept und Text: Das Ensemble
  • Regie: Johanna Thoma
  • Darsteller: Franziska Braegger, Sybille Gaa und Len Shirts
  • Gebärdensprachpoesie: Bernadette Neukirch
  • Masken: Len Shirts
  • Kostüme: Susanne Kloiber
  • Bühnenbild: Werner Klaus
  • Konzeptuelle Mitarbeit: Christian Dauwalder

Eine alte Sage aus den nördlichen Regionen Europas, wo das Meer und die kargen Küstenlandschaften aufeinander treffen, ist die Grundlage für ein neues Theaterstück von Theater R.A.B. .

Aus dem Meer steigen in manchen Nächten die Seehundweibchen an Land, winden sich aus ihrem Fell und tanzen in Menschengestalt auf den Klippen im Mondlicht. Ein einsamer Fischer stielt einer der Frauen ihr Fell und macht sie zu seiner Gefährtin. In sieben Jahren, so verspricht er ihr, gibt er ihr das Fell zurück. Ein Kind entsteht aus dieser Vereinigung, dem eine besondere Aufgabe zugedacht ist.

Seehundfrau©JRohrbacher-presse3

Theater R.A.B. ist vor allem für das Schauspiel mit Masken bekannt, setzt aber je nach Thematik des Stückes andere Stilmittel ein. In “Die Seehundfrau” wird das Aufeinanderprallen vom Meerwesen und Landwesen, von Zuneigung und Missverständnis, von Fremdsein und Anpassung stilistisch unterstrichen durch einen “Tanz der Sprachen”: Das dramatische Geschehen zwischen der Seehundfrau und dem Fischer wird mit Maskenspiel, Gebärdensprache, sowie deutscher und englischer Lautsprache gestaltet.

Seehundfrau©JRohrbacher-presse2

Um dieses spannende Konzept zu realisieren, hat das Theater R.A.B. die Regisseurin Johanna Thoma (Theater HandStand) und die Gebärdensprachdolmetscherin / Schauspielerin Sybille Gaa mit ins Boot geholt. Bernadette Neukirch (Gebärdensprachpoesie) und Christian Dauwalder (konzeptuelle Beratung) ergänzen die Dramaturgie. Bühnenbild und Kostüme sind wieder von Werner Klaus (Um die Welt in 80 Tagen) und Susanne Kloiber (Um die Welt in 80 Tagen, Lurvehette, Helios) entworfen und hergestellt worden.

Die Produktion wird unterstützt durch den Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst und dem Kulturamt der Stadt Freiburg.